Gold & Silber aus dem Schwarzwald

Die Destillerie wird nach dem alten Doppelbrandverfahren mit einer einfachen Wasserbadbrennerei mit Kugelhelm sowie seitlich stehender Verstärkersäule mit aufgeflanschtem Dephlegmator betrieben und nicht mit einer modernen Feinbrandkolonne ,welche meistens mit Heizöl oder Gas befeuert wird , und aus welcher der fertige Feinbrand  läuft. Die Kühlung des Destillats im Edelstahlröhrenkühler erfolgt mit dem eigenen Quellwasser, welches sich unmittelbar hinter dem Biohof aus dem Schwarzwald ergießt. Durch langsames befeuern wird erreicht , dass die zu destillierende Maische  sich gleichmäßig erwärmt und somit eine gute Abtrennung der versch. Fraktionen Vorlauf, Mittellauf (oder Herzstück genannt), Nachlauf und Lutter erfolgen kann.Der so gewonnene Rohbrand wird dann nochmals destilliert.

Die traditionelle  Brennerei  im Rückgebäude des Hofs  wird ausschließlich mit nachwachsendem Rohstoff beheizt. Holz also von den zahlreichen Obstbäumen der fast  20 ha Streuobstwiesen welche Klaus Jung bewirtschaftet, aber auch Naturholzreste von einer kleinen Schreinerei , welche mit Behinderten arbeitet und in der näheren Umgebung der eigenen Mosterei  seine Werkstatt hat.

 

 

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Klaus Jung - Der Quereinsteiger

klaus

1990 machte Klaus Jung sein Hobby zum Beruf  – mutig stieg er aus der Bürokommunikations- und Computertechnik aus und nahm sich seiner alten Liebe zu den Streuobstsorten Freiburgs an.

Schon als Kind liebte er die alten Apfelwiesen, welche er mit seinem Vater zur Ernte besuchte. Die jahrzehntealten, zum Teil schon älteren Obstbäume,  hatten es ihm einfach angetan.

Heute pflegt er fast 20 ha Streuobst mit den unterschiedlichsten Apfel-und Birnensorten wie z.B. Gravensteiner, Goldparmäne, Gewürzluiken, Goldrenette von Blenheim, Freiherr von Berlepsch, Geflammter Kardinal, Schöner von Boskoop, Graue französische Renette, Brettacher, Gelbmöstler Birnen, Schweizer Wasserbirnen, Gräfin von Paris und viele mehr!

Wie der Name schon sagt – auf Streuobstwiesen gibt es traditionell verschiedene Obstsorten. So findet man auf den Obstwiesen von Klaus Jung zum Beispiel auch späte Hauszwetschgen, Wildpflaumen der Sorte Zibärtle, Wagenstadter Pflaumen, Wildkirschen, Walnüsse, Reineclauden, Mirabellen, Holunderbüsche, Schlehen- oder Kornelkirschen, Weinbergpfirsiche und Hagebuttensträucher. Mehr als 5000 Pflanzen- und Tierarten nennen diese Wiesen ihre Heimat.

Als ausgebildeter Baumwart hilft er den zum Teil vergreisten Bäumen zu neuem jugendlichen Glanz, denn Apfelbäume können richtig gepflegt durchaus bis zu 100 Jahre alt werden. Durch gezielten Schnitt bilden sich gesunde Triebe, die wiederum zu großen Ästen heranwachsen und leckere Früchte heranreifen lassen.

Zwar nehmen die Säfte der Marke BioJung den größten Raum der Produktion ein, die ersten Versuche der Cidreproduktion begann Klaus Jung aber bereits 1982 vor der Saftproduktion – mit dem sogenannten Flaschengärungsverfahren.

Durch den Kauf der Wasserbad Brennerei 2008 konnte er dann endlich die Aromen der geliebten Streuobstsorten in Geistform vervollkommnen lassen. Eine neue Marke wurde geboren: Brandjung.

Heute bietet die Marke Edelbrände, Spirituosen, Liköre und mehr an und vervollständigt somit den Kreislauf der Verflüssigung des Streuobstes: Vom Saft über Cidre bis hin zum Edeldestillat.

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